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Berufsfachschule Bautechnik

Die einjährige Berufsfachschule Bautechnik ist als Grundstufe der übliche Start in die Berufsausbildung in den Bauberufen.
Der Unterricht beginnt mit der Schüleraufnahme am ersten Unterrichtstag und endet mit der Ausgabe der Zeugnisse am Ende des Schuljahres.
Die Anmeldung ist mit dem Vordruck der Schule durchzuführen.
Wünschenswert ist die Vorlage eines "Vertrages zum Besuch der Berufsfachschule" (Vorvertrag).
Liegt bisher noch kein solcher Vertrag vor, dann kann eine Aufnahme erfolgen, wenn zu erwarten ist, dass ein erfolgreicher Abschluss in eine weitere Ausbildungsphase mündet. Die unterrichtenden Lehrer sind bei der Suche nach Praktikumsstellen behilflich.
 
Status des Berufsfachschülers
Der Berufsfachschüler ist in erster Linie Schüler der Schule.
Der Betriebstag ist ein Praktikumstag; der Schüler ist dann Praktikant.
Der Schüler ist über die Schule versichert. Zu seinem Schutz vor Forderungen des Betriebes bei Sachschäden schließen an der Johann-Jakob-Widmann-Schule alle Berufsfachschüler für 1 Euro eine Zusatzversicherung über die WGV ab.
Die Klassenlehrer sind angewiesen, diesen Betrag von jedem einzusammeln (auch von Nachzüglern!).
 
Befreiung/ Beurlaubung
Eine Befreiung des Schülers aus betrieblichen Gründen ist nicht möglich.
Nur die Schulleiterin/ der Schulleiter kann dem Schüler in Ausnahmefällen einen Antrag auf Beurlaubung genehmigen. Im Auftrag der Schulleiterin/ des Schulleiters kann dies auch der Abteilungsleiter tun.
Der Antrag muss schriftlich gestellt werden und sollte 3-4 Tage vor dem Ereignis in der Schule eingehen.
Ein Grund kann z.B. ein attraktives Fortbildungsangebot des Betriebes sein.
Die Schulleitung prüft die Leistungen des Schülers und die Anwesenheit während der Schulzeit. Dann wird die Entscheidung dem Schüler, seinen Eltern bzw. seinem Praktikumsbetrieb mitgeteilt. Bei Minderjährigen ist das Einverständnis der Eltern einzuholen.
 
Abschlussprüfung
Im Bereich der fachpraktischen Ausbildung findet eine Abschlussprüfung statt.
Die Prüfung dauert sechs bis zwölf Zeitstunden. Die Bewertung der Prüfungsleistungen erfolgt durch den Fachausschuss mit ganzen und halben Noten. Das Prüfungsergebnisses wird aus der Anmeldenote (ganze Note aus den Jahresleistungen) und der Prüfungsnote (ganze und halbe Note). Die Anmeldenote wird einfach und die Prüfungsnote doppelt gewichtet.
 
Abschluss
Der erfolgreiche Besuch der Berufsfachschule wird auf Antrag als erstes Ausbildungsjahr angerechnet. Es erfolgt also noch eine zweijährige Ausbildung. In der Fachtheorie und den allgemeinbildenen Fächern zählt die Jahresleistung.
 
Unterricht
Üblicherweise findet an einem Tag in der Woche Praktikum im Betrieb statt. An 2,5 Tagen ist fachpraktischer Unterricht in den Schulwerkstätten statt. Fachtheorie und allgemeinbildender Unterricht belegt 1,5 Tage in der Woche. Es gilt die Ferienregelung des Landes.
Nach Möglichkeit werden Klassen bzw. Gruppen mit Auszubildenden des gleichen Berufszieles gebildet. Neben der breiten beruflichen Grundbildung kann so auch der Schwerpunkt des Berufszieles in der Grundstufe bereits einbezogen werden.
 

Oktober 2018
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