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Neues Schloss Tettnang

Neugestaltung Tettnanger Schloss

 

Film über Stuckateur-Handwerk in Meisterschule gedreht

 

hier geht es zu den Bildern der Eröffnung und Impressionen des Schlosses

 

Die Bundesfachschule (Meisterschule) für Stuckateure unterstützte die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg bei der Neugestaltung eines Raumes im Neuen Schloss Tettnang. In der Meisterwerkstatt und mit Hilfe ehemaliger und aktueller Meisterschüler entstand hier ein professioneller Film über das Stuckateur-Handwerk. Dieser ist in einer Dauerausstellung im Tettnanger Schloss zu sehen.

 

hier geht es zu den Bildern des Filmdrehs

 

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Hier der Bericht der Schwäbischen Zeitung:

"Das Tettnanger Schloss als Tourismusziel attraktiver zu machen und die Besucherzufriedenheit zu steigern", so hat Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, das Grundziel, das hinter der Neugestaltung des Tettnanger Schlosses steht, definiert. Eine weitere Etappe dieser 2010 begonnenen Neugestaltung ist nun mit der Fertigstellung zweier neuer Inforäume, die am Donnerstag eröffnet wurden, erreicht.

Zwar seien es "nur zwei Räume, aber es ist ein kleines Juwel, das das Diadem der Erlebnismöglichkeit von Schloss Tettnang bedeutend erweitert", freute sich Hörrmann. Interaktiv und multimedial präsentiert sich die neue Dauerausstellung, die über einen Zeitraum von einem dreiviertel Jahr umgesetzt wurde. 200 000 Euro haben sich die staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg das Projekt kosten lassen. Der erste Raum steht ganz im Zeichen des Montfort-Grafengeschlechts und verdeutlicht mittels einer großen Zeitachse das Wirken und Herrschen der Grafen im Spiegel der Zeit. Verschiedene Karten geben zudem einen Überblick über ihr Herrschaftsgebiet. "Wir wollten die Jahrhunderte alte Geschichte, die bis zu Karl dem Großen zurückreicht, in den Mittelpunkt rücken", erläuterte Wolfgang Wiese, zuständiger Konservator der Staatlichen Schlösser und Gärten.

Auf der anderen Seite des Raumes blicken die ehemaligen Bewohner des Schlosses den Besuchern in einer Ahnengalerie entgegen. Wer einen Knopf an der Wand drückt, kann die Grafen zum Leben erwecken. So unterhalten sich Graf Anton und Graf Hugo schon mal ungezwungen über Erbschaft oder das harte Leben als Herrscher, während der Schlossbesucher es sich auf einer Bank bequem machen und dem Gespräch der barocken Herrschaften lauschen kann.

Wie eine Freskomalerei, eine Stuckatur oder eine Vergoldung entsteht, verdeutlicht die neue Ausstellung im zweiten Zimmer. Kleine Filmsequenzen zeigen beispielsweise Bildhauer oder Maler bei der Arbeit und geben Einblicke in "vergessene Künste".

In der Mitte des Raumes lässt sich das Kunsthandwerk auch haptisch erleben. Proben und Materialien, die die Entstehung eines Holzreliefs vom Brett bis zum fertigen Ornament zeigen, runden die Ausstellung ab. Die beiden neuen Inforäume sind frei zugänglich und sollen künftig als Start- und Endpunkt für Schlossführungen dienen, in denen sich die Besucher beispielsweise die Zeit bis zum Beginn der nächsten Führung vertreiben oder vorab mit Informationen versorgen können. "Und die Leute sollen hier natürlich Lust bekommen, eine Führung zu machen", erklärte Stadtmarketing-Chefin Martina Weishaupt.

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