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Befreiung von D/GK/WI

Befreiung von D / GK / WI

 

Prozess:Befreiung von D / GK / WI
Prozessverantwortlicher:  SCC
Gruppenmitglieder:  
Status: Prozess

 Neu: Schuljahr 2017/2018

 

Bezug zum Leitbild:

Schul- und Laufbahnerfolg: Wir prüfen qualifiziert und qualifizierend.

 

Kurzbeschreibung:

Schüler mit entsprechenden Vorbildungen können von den entsprechenden Prüfungen auf Antrag befreit werden.

 

Grafische Prozessdarstellung:

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Eine Befreiung vom Deutsch-, Gemeinschaftskunde- und Wirtschaftskundeunterricht ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Es besteht kein Anspruch auf Befreiung.

 

Voraussetzung Zweitausbildung:

  • Die Zweitausbildung darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. (Es zählt das Datum des Abschlusszeugnisses der Berufsschule).
  • Sehr gute bis gute Noten gleichzeitig in allen Fächern für die eine Befreiung beantragt wird.
  • Befreiung von der Wirtschaftskompetenz-Prüfung nur mit entsprechendem Nachweis der Handwerkskammer Heilbronn-Franken möglich. Es wird empfohlen, zuerst die Befreiung von der Kammerprüfung zu erwirken, bevor der Antrag an der Schule gestellt wird. Erst nach  der Befreiung von der Prüfung durch die HWK kann durch die Schule vom Besuch des Unterrichts befreit werden.

 

Voraussetzung Allgemeine Hochschulreife und Fachhochschulreife

  • Eine Befreiung vom Deutsch-Unterricht ist unter folgenden Umständen möglich:
  1. Schülerinnen und Schüler mit Allgemeiner Hochschulreife und Fachhochschulreife können in besonderen Ausnahmefällen wie z. B. abgeschlossenes Germanistikstudium, Abiturnote Deutsch 1,0, etc. vom Deutsch-Unterricht befreit werden.
  2. Wird dem Antrag nicht statt gegeben, so ist im ersten Ausbildungsjahr die Teilnahme am Deutsch-Unterricht verpflichtend. Nach einjähriger Teilnahme am Deutsch-Unterricht der jeweiligen Berufsschulklasse ist unter Berücksichtigung einer Empfehlung des dort unterrichtenden Fachlehrers eine Befreiung im Fach Deutsch möglich. Für die Empfehlung des Fachlehrers ist die zum Ende des 1. Berufsschuljahres erbrachte Leistungsnote im Fach Deutsch maßgebend.
  • Eine Befreiung vom Gemeinschaftskunde-Unterricht ist unter folgenden Umständen möglich

     Belegung des Faches Geschichte mit Gemeinschaftskunde bzw. Gemeinschaftskunde mindestens über zwei Schulhalbjahre mit der Durchschnittsnote von mindestens 11 Notenpunkten bzw. der Note 2,0.

  • Befreiung von der Wirtschaftskompetenz-Prüfung nur mit entsprechendem Nachweis der

     Handwerkskammer Heilbronn-Franken möglich. Es wird empfohlen, zuerst die Befreiung von der Kammerprüfung zu erwirken, bevor der Antrag an der Schule gestellt wird. Erst nach der Befreiung von der Prüfung durch die HWK kann durch die Schule vom Besuch des Unterrichts befreit werden.

 

Voraussetzung Hochschul- bzw. Universitätsabschluss

  • Eine Befreiung vom Deutsch- und Gemeinschaftskunde-Unterricht ist möglich.
  • Eine Befreiung von der Wirtschaftskompetenz-Prüfung ist nur mit entsprechendem Nachweis der Handwerkskammer Heilbronn-Franken möglich. Es wird empfohlen, zuerst die Befreiung von der Kammerprüfung zu erwirken, bevor der Antrag an der Schule gestellt wird. Erst nach der Befreiung von der Prüfung durch die HWK kann durch die Schule vom Besuch des Unterrichts befreit werden.

 

Ablauf der Befreiung:

  • Der Befreiungsantrag muss zu Beginn der Ausbildung, spätestens 4 Wochen nach Schulbeginn, zur Genehmigung über den Klassenlehrer im Sekretariat vorgelegt werden. Antragsformulare können unter “Zugehörige Dateien” heruntergeladen werden.
  • Der Ausbildungsbetrieb muss auf dem Antragsformular der möglichen Befreiung (Unterschrift des Ausbildungsleiters mit Firmenstempel notwendig) zustimmen.
  • Eine beglaubigte Kopie des entsprechenden Zeugnisses ist beizufügen.
  • Bis zur Entscheidung durch den Stellvertretenden Schulleiter muss der Unterricht besucht werden. Der Schüler erhält eine Kopie des entschiedenen Antrages.

 

Zeugnisse:

Im Abschlusszeugnis darf bei den befreiten Fächern keine Note eingetragen werden.


Unter „Bemerkungen“ wird dafür angegeben (Sternchenvermerk *):
„Im Fach ... auf Antrag befreit wegen Zweitausbildung (VwV KM vom 14.11.2001)“ bzw.
„Im Fach ... auf Antrag befreit wegen Hochschulreife (VwV KM vom 14.11.2001)“           

Der Schüler kann auf Antrag an der Abschlussprüfung in einem solchen Fach, in dem er vom Unterricht freigestellt wurde, teilnehmen und erhält dann auch eine Note im Abschlusszeugnis. Unter „Bemerkungen“ wird dann angegeben: (Sternchenvermerk *):


*) „Ergebnis der Abschlussprüfung; auf Antrag vom Unterricht befreit wegen ...“ (siehe oben)
Allerdings zählen in diesem Fall für die Feststellung des Prüfungsergebnisses nur die Prüfungsleistungen.
Noten aus früheren Zeugnissen dürfen nicht in das Abschlusszeugnis übertragen werden.

                                                                                                                                            

Rechtsgrundlage:

 

Schüler mit Hochschulreife, Fachhochschulreife oder Zweitausbildung können zum Schuljahresbeginn auf Antrag ausnahmsweise in den Fächern des allgemeinen Lernbereiches vom Berufsschulunterricht befreit werden, sofern dies aus pädagogischen Gründen zweckmäßig ist.“ K.u.U. 2002, S.75



Über eine Befreiung der allgemein bildenden Fächer Gemeinschaftskunde und Deutsch entscheidet die Schulleitung.

 

Verbundene Prozesse:


 

Prozessdurchführung:

Die Schüler mit entsprechender Vorbildung werden vom Klassenlehrer oder vom Lehrer der allgemeinbildenden Fächern informiert. Bei Bedarf gibt der Lehrer das Formular (Antrag auf Befreiung D/GK/WI) an die Schüler aus und berät die Schüler.

Der Antrag geht dann an die Schulleitung. Die Schulleitung entscheidet über den Antrag.

 

Aktuelle Prozessinformationen:

Formular über den Klassenlehrer an die Schulleitung.

 

Zugehörige Dateien:

 

Evaluation:

Im 2-jährlichen Rythmus

 

 

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