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Meisterschule Stuckateure


Ziele der Bundesfachschule (Meisterschule) für Stuckateure

In der langen Ausbildungstradition der Meisterschule für Stuckateure Heilbronn haben schon immer neben den traditionellen Handwerkstechniken neue aktuelle Unterrichtsinhalte und praxisnahe Projektarbeiten einen breiten Raum eingenommen und auch zum guten Ruf der Schule im gesamten deutschsprachigen Raum beigetragen. Gerade heute, in einer für jeden Handwerksbetrieb schwierigen Zeit muss sich der Unternehmer im eigenen Betrieb und auch der als Führungskraft eingesetzte Handwerksmeister am Markt behaupten können. Hierzu gehört sicherlich eine gute breite Ausbildung. Bei der Suche nach Lösungen im betrieblichen Alltag unter wechselnden Situationen und Randbedingungen kommt insbesondere der Kreativität und Flexibilität eine große Bedeutung zu. Die vielfältigen Anforderungen an eine solche Führungskraft im Stuckateurbereich erstrecken sich dabei sowohl auf fundiertes fachliches und technisches Wissen als auch auf gute und anwendbare betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Die Organisation der innerbetrieblichen Abläufe, der Mitarbeitereinsatz und der geschäftliche Kontakt zu Kunden und Architekten sind ebenfalls zentrale Bestandteile der Anforderungen an einen zeitgemäßen Stuckateurmeister.

Um diese Inhalte anwenden zu können, haben wir an der Bundesfachschule für Stuckateure sogenannte Projektwochen integriert. In diesen Ausbildungsphasen werden diese Ausbildungsinhalte praxisnah umgesetzt. Eigenverantwortlich stellen sich Kleingruppen von 2-5 Meisterschülern den Fragestellungen. Die Ergebnisse der bisherigen Arbeiten sind auf zahlreichen Messen und Ausstellungen zu besichtigen gewesen.Viele der Arbeiten können aber auch im Stadtbezirk und im Umland besichtigt werden. So zum Beispiel auch die Gewölbedecke der Peter und Paul Kirche, die Stuckarbeiten im Trappenseeschlößchen oder im technischen Rathaus der Stadt Heilbronn, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Wie schon immer so hat sich auch in den letzten Jahren die Ausbildung geändert und den Gegebenheiten der Zeit angepaßt. Moderne Anwendungen im Stuckbereich, insbeonders auch die Verbindung von Trockenbausystemen, Stuck und dekorativen Endbeschichtungen im Einklang mit den Begriffen Teamwork und selbständiges verantwortungsbewußtes Handeln traten in den Vordergrund. Betriebswirtschaftliche und baurechtlich aktuelle Unterrichtsinhalte sind fester Bestandteil unserer Ausbildung.

Der flexiblen Gestaltung von Unterrichtsinhalten wird sicherlich die Zukunft gehören. Die Schule wird sich also auch weiterhin im Spannungsfeld von Tradition und Fortschritt bewegen und das Ziel wird wie in der Vergangenheit auch in der Zukunft das gleiche bleiben, nämlich die Ausbildung zu guten, flexiblen, eigenverantwortlich handelnden, kreativen gruppendynamischen Stuckateurmeistern. Diese Ziele werden auch vom zuständigen Prüfungsausschuss in vollem Umfang gestützt und gefördert. Immer schon hat sich auch die Prüfung den Entwicklungen angepasst. Besonders die auftragsbezogenen praktischen Prüfungen auf Baustellen sind ein Musterbeispiel für die Innovationen unserer Ausbildung. Diese Art der praktischen Prüfung wurde in wesentlichen Teilen in die aktuelle Meisterprüfungsordnung übernommen.

Die Präsentation der Schule in der Öffentlichkeit, die Zusammenarbeit mit der Industrie, den Institutionen mit denen der Handwerksbetrieb Kontakt hat, sind für uns ein Ausdruck dafür, dass wir auch für die Schule diese Ansprüche geltend machen wollen.

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